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Autor Thema: BionX Akkuplatine-ein Teil des Rätsels gelöst  (Gelesen 496 mal)

Offline eichensven

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BionX Akkuplatine-ein Teil des Rätsels gelöst
« am: 02. April 2017, 15:02 »
Ich hatte diesen Beitrag schon in einem anderen Forum gepostet. Da ich dieses Ergebnis sehr interessant finde, möchte jenen Usern, die dort nicht "unterwegs" sind, diese Info genauso mitteilen.
Um herauszufinden, ob die Platine balanciert, habe ich wochenlang  getestet, ausgelesen, dokumentiert -kam aber nicht wirklich weiter.
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Jetzt hatte ich mir überlegt, dass es ja viel einfacher wäre,  ein Balancerkabel  zu trennen und den Strom zu messen (warum nicht gleich so?).
Nachdem einschleifen eines MM in das erste Balancerkabel (das zweite, dass erste ist ja minus) konnte ich 0,013mA Balancerstrom messen. Natürlich passiert bei diesem Strom nicht wirklich etwas, aber es musste etwas mit dem Balancer zu tun haben da der Strom auf 0 mA ging nachdem ich den Balancermodus von yes auf no setzte.
Auslesen konnte ich vorher mit BikeInfo
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Danach
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Das machte mich stutzig. Obwohl  Zelle 1 nicht mit einem Balancerkabel  verbunden ist, zeigt es eine Spannung an.
Daraufhin trennte ich Balancerkabel 2 um den Strom zu messen. Diesmal  konnte ich 1,141 mA messen.
Werte wieder  ausgelesen:
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Jetzt zeigte es eine erste und zweite Zellbankspannung an, obwohl  nicht eine angeschlossen war.
Meine Vermutung:
Die Spannungswerte der einzelnen Zellbänke  werden  aus der Gesamtspannung errechnet. Über die Calib. Werte werden die Toleranzen der einzelnen Bauteile bei der Herstellung ausgeglichen und dementsprechend eingestellt .Aus  diesen errechnet es dann die einzelnen Zellspannungen.
Solange keine Spannung der einzelnen Zellbänke anliegt, arbeitet das BMS mit den hinterlegten Werten.
Jetzt kappte ich das Kabel  Nr.13:
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Meine Vermutung schien aufzugehen.
Aber wie funktioniert nun die Einzelzellenüberwachung?
Ein  loses Balancerkabel , beidem  die vier Temperatursensoren weiter angeschlossen blieben und von den anderen 14 Leitungen nur die Minusleitung und die 13. Zell-Leitung  mit dem Hauptspannungsanschluss verlötet wurden, diente zum Test .Daraufhin verband ich  den Akku nur mit den zwei Powerkabeln.
Hier ein Bild beim Test mit HW 6.3- der beschriebene Beitrag bezieht sich auf ein HW 6.2.
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Folgende Werte konnte ich jetzt auslesen:
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Mit einem regelbaren Netzteil gab ich auf Zelle 6 unterschiedliche Spannungen.
Hier die ausgelesenen Werte bei  4,25V und 3,85V:
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Eine einzelne Akkuzelle mit 3,653V an Meßleitung 6 angeschlossen,  zog 4,282 mA Balancerstrom und zeigte folgenden Wert:
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Die anderen Werte passen sich dabei so an, dass die Gesamtspannung wieder stimmt.
Also wird vermutlich  auch die eine Einzelzellenüberwachung funktionieren.
Darauf folgten ein Ladetest und ein Fahrtest welche alle in vollster Zufriedenheit funktionierten.
Man könnte also jetzt jeden x-beliebigen 48V Akku(natürlich BMS-überwacht) an das BionX BMS stecken. Das Balancerkabel könnte man komplett weglassen, indem man die vier Temperatursensoren mit Widerständen simuliert und die Balanceranschlüsse Minus und 13. Zellbank mit den Akkuhauptanschluss verbindet. Natürlich kann man auch die vier Temperatursensoren gleich in den neuen Akku integrieren. Somit wäre die Akkueigene Temperaturüberwachung wieder gewährleistet.

Auch bei diesem Test:
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gibt es wieder neue Möglichkeiten-zBsp. Einen StepUp  Wandler an die Platine und einen beliebigen Akku zwischen 10s bis 14s  fahren.
Auch defekte Platinen, wo zum  Beispiel  die Calib. Werte nicht mehr stimmten oder Platinen, wo die Ladefunktion deaktiviert ist können so wieder genutzt werden.
MfG




 
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