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Autor Thema: Extenderakku mit Systemunabhängiger Spannung betreiben  (Gelesen 1304 mal)

Offline Cephalotus

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Dies ist imho einen neuen thread wert. Ursprungsbeitrag von hier, ich erlaube mir ein Vollzitat zwecks der Übersichtlichkeit:

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Zu meiner Person-ich bin kein Elektroniker oder Softwareexperte, also verzeiht bitte meine Ausdrucksweise oder beschränktes Wissen.
Vieleicht hat schon einer bemerkt, dass ich in einem anderen Forum Beiträge zu Tests mit getrennten Systemakku-Fahrakku gemacht habe.
Bis jetzt habe ich das 37V System getestet- das 48V System folgt.
Folgende Zusammenfassung:
-Plusleitung zwischen Motor und Akku trennen und Extenderakkuplus mit Motorplus verbinden
-Minusleitung des Extenderakkus in Minusleitung Akku-Motor einschleifen(vorsicht-blitzt)
-System anschalten-fahren

----nachmachen auf eigene Verantwortung----


Nach meinen bisherigen Erkenntnisstand ist es dem System egal, wieviel Spannung (in einen bestimmten Rahmen) der Motor erhält. Der Motor nimmt das, was er bekommt und setzt es um. Ein Abgleich zwischen Systemspannung und Arbeitsspannung findet nicht statt.Ob das so bleibt oder Bionx mit einen Update in Zukunft dagegenwirkt werden wir sehen.

Jetzt folgende Idee:
Das System bleibt wie es ist.
Eine elektronische Schaltung mit Anschlußbuchse wird zwischen Motor und Batterie eingeschleift.
Sobald ein Extenderakku an der Buchse anschlossen ist, schaltet der Hauptakku den Extenderakku zu und sich aus der Hauptleitung ab. Wenn kein Extenderakku angeschlossen ist, bleibt automatisch alles so wie original.
So eine Schaltung zu entwickeln ist aber nicht mein Ding.
Habt ihr eine Meinung dazu?
MfG

---

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Man könnte zum Bsp. Einen kleinen 10s1p Systemakku bauen, oder jeden alten nehmen, der keine Leistung mehr bringt.

Meine Fragen dazu:

Im Grunde genommen wird doch "nur" der Motor aus dem Extenderakku gespeist, das "System" selber bedient sich aus dem Systemakku. Hast Du mal gemessen, welche Leistungen da aus dem Systemakku fließen, also wie lange der Systemakku durchhalten würde?

Der Hauptverbraucher ist wahrscheinlich das Licht. Das könnte man damit umgehen, dass man dieses ebenfalls aus dem Extender speist oder einen Nabendynamo verwendet oder Akkulicht, aber dann hat man 3-4 Akkus zum Aufladen.

Der für mich derzeit interessanteste denkbare Einsatz wäre der in meinem BionX s-Pedelec. Die 13s Akkus haben halb entalden leider zu wenig Spannung um damit die 45km/h gut erreichen zu können, das geht gut nur bei vollem Akku.
Ein 14s Antriebsakku würde das "Problem" auf vergleichsweise elegante Weise entschärfen. Die maximale Spannung könnte z.B. bei 14 x 4,15V = 58,1V liegen, das sollte die Elektronik im Motor noch verkraften.

Für ein anderes Problem hatte ich mal die indizierten Spannungen am BAAS Stecker gemessen in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit (Drehzahl)... Grafik im Anhang. BionX hatte mir mal gemailt, dass geschwndigkeiten bis zu 60km/h mit dem SL Motor im 28" Laufrad zulässig sind, das macht induzierte Spannungen von geschätzt 53-54V (DC seitig am BAAS Stecker).
Ich gehe davon aus, das in solchen Angaben noch etwas Luft ist und in den BionX Motoren ab der HT Serie Bauteile verwendet werden, die wenigstens 60V verkraften (ohne Gewähr)

Eine weitere Frage betrifft die Akkuanzeige. Diese zeigt logischerweise den Zustand des Hauptakkus an. Jetzt ist es aber so, dass BionX z.B. die Rekuperationsströme deutlich drosselt, wenn der Akku voll ist, was ja auch sinnvoll ist. Konntest Du das Verhalten mal testen?

mfG

PS: Noch eine Frage:

Könnte ich den Systemakku bei einer 37V Platine eigentlich durch einen DC-DC-Wandler aus dem Antriebsakkus ersetzen oder hab ich da nen Denkfehler drin?

Also folgender Aufbau. Hauptakku mit 14 Zellen in Serie und einer Spannung von ca. 58V (voll) bis 42V (leer). An diesen kommt ein XT90S Stecker mit eingebautem Antiblitz WQiderstand (5 Ohm) im + Kontakt.

Masse der XT 90 Buchse verbinde ich mit Masse am SUB-D Stecker der Akkubuchse, Masse und Plus führe ich darüber hinaus noch zum BAAS Motorstecker, +-seitig am besten mittels Antiblitz.

An den Spannungseingang (+) der 37V Akkuplatine kommt der + Ausgang eines DC-DC-Wandlers, der mir aus den 42V bis 58V vom Antreibsakku meinetwegen 39V erzeugt. Masse bleibt mit Masse an der XT 90 Buchse verbunden.

Würde das so funktionieren?

Vorteile:

Man braucht keine Zellen für den Systemakku, der Systemakku kann nicht leer werden und es genügt ein Ladegerät für alles (Antrieb, System, Licht...)

Nachteile:

Der DC-DC-Wandler müsste evtl. hohe Ströme bei Einschalten verkraften, sollten solche bei der Versorgung des Systems überhaupt auftreten. Tun sie das?

Zumindest die 37V Akkuplatine kann man beliebig häufig stromlos machen, das sollte kein Problem sein.

Die Akkuanzeige funktioniert logischerweise nicht.

Evtl schädigt man die Kondensatoren im Motorcontroller, wenn man da jedesmal die volle Spannung drauf hat (auch mit 5 Ohm Widerstand fließen da zu Beginn mit 0V in den Elkos erst mal satte 12A)
« Letzte Änderung: 21. Oktober 2015, 12:41 von Cephalotus »
 
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Offline eichensven

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Re: Extenderakku mit Systemunabhängiger Spannung betreiben
« Antwort #1 am: 21. Oktober 2015, 13:30 »
Sehr interessant Idee-Tests folgen.
 

 

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