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Autor Thema: Geheimnisse des 48V Akkus?  (Gelesen 10836 mal)

Offline Cephalotus

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Geheimnisse des 48V Akkus?
« am: 16. August 2013, 20:10 »
Hallo,

vielleicht kann mir jemand bei der ein oder anderen Frage zum 48V (13s) BionX Akku von 2011-2013 beantworten?

1. Kann man aus der Seriennummer das Baujahr heraus bekommen und falls ja, wie?

2. Weiß jemand, welche Seriennumer zur "schlechten Serie" gehören (mit den 48V akkus hat BionX den Akkubau von Deutschland/BMZ nach China ausgelagert und dort wurde in der Anfangszeit angeblich ziemlich viel Murcks zusammen gelötet)

3. Hat jemand Fotos vom Inneren des zerlegten Akkus?

4. Welche (Samsung)zellen steckend a eiegntlich drin und gibt es dazu Datenblätter?

5. Welcher Stecker ist das am 26V Ladegerät für die 48V Akkus (scheint was dreipoliges zu sein?)
5.b. Wo bekommt man den her und wie ist die Steckerbelegung?

6. Der 48V Akku hat einen eingebauten DC-Dc-Wandler. Kennt jemand den Eingangsspannungsbereich von xx bis yy Volt?
6.a. Hat schon mal jemand das Laden über Solarmodule versucht?
6.b. Kann man eigentlich auch während der Fahrt laden? (aus Zweitakku, Solar, Brennstoffzelle...)

7. Was genau macht das Ladegerät, das den Akku wieder aus dem Tiefschlaf aufweckt? Ist dazu mittlerweile auch ein Trick bekannt so wie beim 36V Akku?

Würde mich sehr freuen, wenn hier etwas Licht ins Dunkle käme. Danke!

mfg
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Offline BitSchubser

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Re: Geheimnisse des 48V Akkus?
« Antwort #1 am: 18. August 2013, 22:52 »
Viele Fragen, leider nur wenige Antworten:

1. Mit dem gerade online gestellten Tool BikeInfo könntest Du das Produktionsdatum auslesen

2. neben der Seriennummer ist vermutlich auch die Teilenummer von Bedeutung. Neue Produktionslinie, neue Teilenummer?

3. welchen Akku meist Du? Den 6,4Ah oder den 8,8Ah. Vom Letzteren gibt es ein paar Bilder im pedelec Forum. Das Innenleben des 6,4Ah würde mich auch brennend interessieren. Leider pappt da ein Garantiesiegel auf dem Gehäuse.

4. 2150mAh Zellen sagt die Konfiguration. Welcher Typ hat soviel?

5. Solch einen Stecker habe ich z.B. auch am Notebook. Er hat außen 8mm und innen 6mm. Er ist 2-polig, die Belegung steht bei mir auf dem Netzteil: außen -, innen +. Überhaupt ist das Netzteil wohl ein modifiziertes Standard Notebook Netzteil mit 26V statt der üblichen 19-20V.
Dreipolig ist der bei Dir? Dann hast Du vielleicht die Variante mit XLR Stecker. Die kommen eigentlich aus dem Audio Studiobereich, sind aber für hohe Ströme und große Kabelquerschnitte geeignet.

6.a nein, aber dem Akku wird's egal sein, wo der Strom herkommt.
6.b hmm, gute Frage. Das Notebook lädt ja auch, während es läuft. Bei mir würde allerdings der Ladestecker stören, er liegt im Drehkreis des Pedals.


HTH

Thorsten
« Letzte Änderung: 19. August 2013, 21:00 von BitSchubser »
 

Offline Cephalotus

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Re: Geheimnisse des 48V Akkus?
« Antwort #2 am: 19. August 2013, 21:08 »
1. Ich hab "nur" das BIB 2.

4. Ein Blick auf die zellbeschriftung hilft weiter, alles andere wäre raten. Es könne durchaus auch zellen mit nonimal höherer Kapazität drin stecken, der Bosch 8Ah akku betseht auch aus 4 parallen 2200mAh Zellen, deren kapazität halt wie bei allem Pedelecs nicht ganz ausgenutzt wird. Und Bosch war ehrlich egnug, das so anzugeben.
Die 1600mAh Sony US18650V in den ersten BionX Li-Ionen Akkus haben hingegen niemals 1600mAh in realer Nutzung, sondern eher 1400-1500mAh herum.

5. Der Stecker ist 3-polig. Buchse außen = +, Buchse innen = -, Pin innen = "NC", was auch immer letzteres bedeutet. Von daher ist das Aufladen eines 48V akkus vermutlich doch etwas komplizirter und es wäre es wert, herauszufinden, wie das geht und was genau z.B. das Teil tut, das den 48V Akku nach Tiefentladung wieder hoch lädt.

6. So einfach ist das alles leider nicht.

mfg
 

Offline BitSchubser

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Re: Geheimnisse des 48V Akkus?
« Antwort #3 am: 19. August 2013, 21:39 »
NC steht üblicherweise für "not connected", insofern würde ich davon ausgehen, dass das Netzteil über +/- lediglich die Ladespannung bereitstellt ohne eigene Intelligenz.
Einen tiefentladenen Akku kann man ja nur unter zumindest anfänglicher Umgehung der Ladeelektronik wieder zum Leben erwecken. Möglicherweise macht das das spezielle Ladegerät mit einem definierten Pegel auf dem 3. Pin.
Sorry, ich kann auch nur mutmaßen.
 

Offline mmx321

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Re: Geheimnisse des 48V Akkus?
« Antwort #4 am: 17. August 2014, 14:36 »
Wenn es noch jemand interessiert, ich habe meinen (48V, 8,8Ah) unlängst zerlegt:

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Die Verschraubung öffnen ist nicht kompliziert, dann kann allerdings noch einiges an "Herumfummeln" nötig sein, weil der Akkupack mit dem Gehäuse verklebt ist.

Bei der (Nenn-)Kapazität der verwendeten Zellen habe ich sowohl die Angabe 2150 mAh gefunden (entspricht dem mit BikeInfo auszulesenden Wert), als auch 2,2 Ah. Aktuell verfügbare sollen ja 2,9 haben.

Es ist anscheinend mit keiner Einstellung möglich, während der Fahrt über den Ladegerät-Anschluss etwas hineinzuladen, "Allow charging on bike" dürfte sich nicht darauf beziehen. Auch ein nicht im Weg stehender Winkelstecker wäre dann nötig. Bastel- oder auch Schnelllade-Ansätze dürften noch eher über die Reku gehen, wenn der Gesamtstrom nicht über 8 A steigt.

Ich habe ein Solarpaneel im Rucksack, das erzeugt aber leider nur 5 Wp. Für einen "Pufferakku" und ein Smartphone ausreichend, für den Motor kaum ;-) (und auf dem Fahrrad habe ich ohnehin einen DC-DC-Wandler dafür).
« Letzte Änderung: 17. August 2014, 14:37 von mmx321 »
 

Offline nioko

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Re: Geheimnisse des 48V Akkus?
« Antwort #5 am: 07. Dezember 2014, 11:44 »
Hallo Zusammen

Ich bin gerade an einem 13s Akku-Rebuild, kann deshalb etwas beisteuern.

Der Stecker ist wie schon erwähnt:
aussen: +
innen (sozusagen die Wand): -
Pin : NC = Not Connected = nicht angeschlossen.

Passend sind die Lenovo Notebook Stecker, die von HP und Dell passen nicht.
Eingangsbereich, das ist lustig.. ich habe was gelesen, dass der schon bei 12v funktioniere, ich habe mit irgendwas um 20v getestet, und meine es hat funktiniert, bis ich die Software aktualisiert habe, es funktioniert bei mir jezt mit 20v definitiv nicht mehr. Ich habe nun ein Notebook-Netzteil + Boost converter im Einsatz, um so auf die 26v zu kommen. Das funktioniert.

Zellentyp schau ich nach, sobald ich Zeit habe.

 

Offline ulf_l

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Re: Geheimnisse des 48V Akkus?
« Antwort #6 am: 07. Dezember 2014, 14:35 »
Hallo

Die Stecker gäbe es grade in der Bucht : You are not allowed to view links. Register or Login

@nioko: Könntest Du bitte mal probieren, ob das mit 24V noch funktioniert. Das wäre mal eine sehr verbreitete Spannung.

Gruß Ulf
 

Offline nioko

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Re: Geheimnisse des 48V Akkus?
« Antwort #7 am: 07. Dezember 2014, 14:52 »
Es gibt auf Ebay.com auch die Stecker mit Kabel (in original Lenovo grau). Das finde ich fast noch besser, hat man einen schön verschweissten Stecker.

24v kann ich bei gelegenheit testen, mein Labornetzteil ist leider letzte Woche im wahrsten Sinne des Wortes abgeraucht. Weiss immer noch nicht was ich falsch gemacht habe, war am Akku laden (6s8p). Keine Angst, Zellenspannung habe ich im Griff.

Zellentyp meiner zerlegten BionX akkus (4 Villiger Gepäckträgerakkus + 1 Villiger Rahmenakku) ist Samsung ICR18650-22P.
Bei 3 der 5 Akkus waren alle Zellen mehr oder weniger Tot (0.X Volt). Das super intelligente BMS Vom BionX hat sie wohl einfach leergenuckelt.

Da es hier ja um Geheimnisse geht... was ich sonst noch so mühsam herausgefunden habe:

Funktionsweise des BMS (Vermutung):
Wenn ich es richtig verstehe, kann das BMS nur eine Zelle aufs Mal entladen. Es wird geladen, bis eine Zelle einen Schwellwert überschreitet. Dann wird diese entladen (weiss nicht auf welchen Wert). Dann wird wieder geladen, bis die nächste den Schwellwert erreicht. u.s.w.

Das BMS kann den Akku deaktivieren:
Der Akku kann deaktiviert sein, so dass er nicht mehr geladen wird.
Der Akku kann deaktiviert sein, so dass er nicht mehr geladen oder entladen wird.

Keine Ahnung ob man das irgendwie zurücksetzen kann. Herausgefunden habe ich es über das BBI bei einem Händler, der spass hat mich sogar was gekostet, wollte eigentlich updaten, um dann rauszufinden, dass die nicht mehr funktionieren.
« Letzte Änderung: 07. Dezember 2014, 15:01 von nioko »
 

Offline ulf_l

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Re: Geheimnisse des 48V Akkus?
« Antwort #8 am: 07. Dezember 2014, 18:55 »
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Es gibt auf Ebay.com auch die Stecker mit Kabel (in original Lenovo grau). Das finde ich fast noch besser, hat man einen schön verschweissten Stecker.[...]

Hallo

Hört sich auch gut an. Wäre der Stecker auch gewinkelt ? Bei meinem Grace Easy steht der grade Stecker den Pedalen genial im Weg. Wenn man da mal etwas geistesabwesend beim Laden die Pedale durchdreht, ist das bestimmt ein teurer Spaß.

Gruß Ulf
 

Offline nioko

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Re: Geheimnisse des 48V Akkus?
« Antwort #9 am: 07. Dezember 2014, 19:35 »
Okey, dann würde ich auch den gewinkelten nehmen.. Die Kabel die ich meine sind die:

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Hab eins bestellt, wobei ich eigentlich 3 brauche.. aber weiss noch nicht wie sich mein Akku entwickelt, 100% trau ich dem BionX BMS noch nicht. Habe auch mal so ein Kabel für Dell gekauft (da ging es wirklich um einen Laptop) Qualität war von OEM nicht zu unterscheiden, denke also ist dasselbe.

Spannungswandler:
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Die zwei Teile + ein gebrauchtes Notebook Netzteil geben einen günstigen Lader. Aber um Lader gehts hier ja nur so indirekt.
 

Offline Cephalotus

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Re: Geheimnisse des 48V Akkus?
« Antwort #10 am: 08. Dezember 2014, 19:45 »
Da der thread wieder hoch kam und ich mittlerweile auch schlauer bin:

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1. Kann man aus der Seriennummer das Baujahr heraus bekommen und falls ja, wie?

Die beiden Zifferen nach dem Buchstaben (für das Land) stehen für das Jahr, die drei folgende für den durchlaufenden Tag im Jahr (von 001 bis 365).

Zitat
2. Weiß jemand, welche Seriennumer zur "schlechten Serie" gehören (mit den 48V akkus hat BionX den Akkubau von Deutschland/BMZ nach China ausgelagert und dort wurde in der Anfangszeit angeblich ziemlich viel Murcks zusammen gelötet)

Die Akkus aus der Schrottserie waren aus 2011 und sind vermutlich heute schon alle tot.

Zitat
3. Hat jemand Fotos vom Inneren des zerlegten Akkus?

Die Akkus sind am Gehäuse angeklebt, also vorsicht beim Öffnen. Bei meinem Diamant Akku ging das nur sehr, sehr mühsam. Eine Reperatur dieser Akkus beim Hersteller ist sicherlich nicht eingeplant.

Zitat
4. Welche (Samsung)zellen steckend a eiegntlich drin und gibt es dazu Datenblätter?

Samsung ICR18650-22P

LiMn2O4 Technologie, also halbwegs gute Belastbarkeit und relativ sicher, mäßige Zyklen- und  begrenzte Kalenderlebensdauer. Unterm Strich eine "Billigzelle".

Zitat
5. Welcher Stecker ist das am 26V Ladegerät für die 48V Akkus (scheint was dreipoliges zu sein?)
5.b. Wo bekommt man den her und wie ist die Steckerbelegung?

ich hab auf ebay ein Universal-Notebooknetzteil für 12 Euro gekauft mit allem möglichen Adapteren, u.a. auch einem passenden für BionX (Lenovo). Das netzteil lässt sich in der 24V Einstellung auch als Ladegerät verwenden, habs aber nur kurz getestet.

Zitat
6. Der 48V Akku hat einen eingebauten DC-Dc-Wandler. Kennt jemand den Eingangsspannungsbereich von xx bis yy Volt?
6.a. Hat schon mal jemand das Laden über Solarmodule versucht?
6.b. Kann man eigentlich auch während der Fahrt laden? (aus Zweitakku, Solar, Brennstoffzelle...)

6b: Vermutlich nein, auf alle Fälle nicht zusammen mit eingschaltenem Licht.
20V reicht bei meinem Testakku nicht, 24V schon. Dazwischen muss ichs mal mit dem Labornetzteil ausprobieren.

Zitat
7. Was genau macht das Ladegerät, das den Akku wieder aus dem Tiefschlaf aufweckt? Ist dazu mittlerweile auch ein Trick bekannt so wie beim 36V Akku?

Die Frage ist ungeklärt, wenn man den Akku öffnet kann man aber auch direkt die Zellen nachladen. Es ist halt immer ein Risiko, tiefentladene Li-Ionen-Akkus weiter zu benutzen, bei den verbauten Zellen kann es u.U. auch gut gehen, bei andren Zellchemien sollte man das besser nicht machen. Tiefentladene Akkus auf alle Fälle sehr, sehr langsam laden und im Zweifelsfall (wenn die Akkus z.B. heiß werden) besser wegwerfen als sich die Bude abfackeln.

Ich hab aber noch neue Fragen:

Das 48V BMS ist mit diversen Steckkontakten versehen. Zum Akku führt unter anderem ein 20poliger Stecker. Pole 1 bis 14 sind für das balancing, die Funktion von 15 bis 20 ist mir unbekannt (Temperatursensoren?).
Wie heißt dieser Steckertyp und wo kann man den kaufen?
Beim Diamantakku hängen an diesen Stecker noch 20 Bauteile, keine Ahnung, was das ist. weiß es jemand? Braucht man die?

Hat jemand schon mal seien 48V Akkuplatine Wochen- oder gar monatelang ohne Strom herum liegen lassen und was passiert dann?

mfg
« Letzte Änderung: 08. Dezember 2014, 22:55 von Cephalotus »
 

Offline nioko

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Re: Geheimnisse des 48V Akkus?
« Antwort #11 am: 08. Dezember 2014, 21:17 »
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Ich hab aber noch neue Fragen:
Das 48V BMS ist mit diversen Steckkontakten versehen. Zum Akku führt unter anderem ein 20poliger Stecker. Pole 1 bis 14 sind für das balancing, die Funktion von 15 bis 20 ist mir unebekannt (Temperatursensoren?).
Wie heißt dieser Steckertyp und wo kann man den kaufen?
Beim Diamantakku hängen an diesen Stecker noch 20 Bauteile, keine Ahnung, was das ist. weiß es jemand? Braucht man die?

Hat jemand schon mal seien 48V Akkuplatine Wochen- oder gar monatelang ohne Strom herum liegen lassen und was passiert dann?

mfg

Da kann ich weiterhelfen..
1-14 sind wie du schreibst zum balancen. Das schöne ist, die Belegung ist wie man sie sich wünscht, schön der Reihe nach (-Zelle1, -Zelle2..... +Zelle13)
Die 6 weiteren sind wie du vermutet hast für Temperatursensoren, es sind insgesammt 4 Stück (etwas speziell verdrahtet).
Die Bauteile, ich glaube das sind Kondensatoren. sie sind nicht in allen meiner 5 Akkus vorhanden, ich habe mein Pack jetzt ohne aufgebaut, da es den Kabelsalat noch schlimmer macht.

Also Platine ohne Strom passiert nichts. Platine mit zu leerem Akku kann zur Deaktivierung der Platine führen (wie ich oben geschrieben habe).
Sollte da jemand etwas dazu wissen, auch ob man das eventuell zurücksetzen kann, ich währe da sehr interessiert.

Was ich auch noch herausgefunden und noch nicht veröffentlicht habe:
Ich verwende einen anderen Zellentyp Panasonic aus Werkzeugakku, Modell habe ich gerade nicht bereit, da sie nur für einen Hersteller gebaut wird findet man auch kein Datenblatt.

Ich habe mir das Pack als 13s2p aufgebaut (mit Plan der Verdoppelung auf 4p). Der Akku liess sich so nicht laden. Bzw. der Ladevorgang wurde immer sehr schnell wieder beendet.

Nach kompletter Neuverkabelung des Balancer-Anschlusses konnte ich dies ausschliessen. Darauf habe ich mir gedacht, dass es eventuell mit dem Innenwiderstand der Zellen zu tun hat.
Also habe ich eines der original-Packs (es funktioniert, hat aber eine sehr geringe Kapazität / ist verschlissen) parallel angehängt (nur + und -, kein Balancer).
Der Ladevorgang war mindestens besser, ich habs dann nicht unendlich lang drann gelassen.

Darauf habe ich Kurzerhand das Pack auf 4p umgebaut (ging natürlich länger als erhofft). Das Resultat ist leider nicht ganz wie erhofft. Es verhält sich definitiv besser als mit 2p, aber es lädt nur bis 3.8v bis 3.9v / Zelle, mal etwas mehr mal etwas weniger. Auch beendet es manchmal den Ladevorgang viel früher, wenn ich dann aus und wieder einstecke geht es weiter. Manchmal auch nach einer gewissen Zeit von selbst.

Ich bin nicht sicher ob es wirklich an meinen Zellen liegt, die Zellen sind gut, das weiss ich. Aber von den 5 Platinen ist dies die einzige die brauchbar ist (die anderen sind deaktiviert).



« Letzte Änderung: 08. Dezember 2014, 21:22 von nioko »
 

Offline ulf_l

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Re: Geheimnisse des 48V Akkus?
« Antwort #12 am: 09. Dezember 2014, 06:29 »
Zitat
7. Was genau macht das Ladegerät, das den Akku wieder aus dem Tiefschlaf aufweckt? Ist dazu mittlerweile auch ein Trick bekannt so wie beim 36V Akku?

Hallo

Ich hab leider noch kein Netzteil live oder als Bild gesehen, daß für tiefentladene 48V Akkus ist. Ich könnte mir aber vorstellen, daß das mit einem Strom lädt, der so gering ist, daß den der internen Balacer fast vollstädig um "gute" Zellen herumleiten kann. Evtl. wird das beim 48V Akku direkt über den 7W2 Stecker angeschlossen und durch Verbinden von A1 zu 3 mit dem Akkuzellen verbunden. Ist aber halt Alles nur Vermutung.

Gruß Ulf
 

Offline nioko

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Re: Geheimnisse des 48V Akkus?
« Antwort #13 am: 18. Dezember 2014, 09:38 »
Ich habe aufgegeben, da mein Eigenbau Pack nun noch schlechter lädt (3.6v/Zelle). Es ist für mich schwer zu beurteilen woher das kommt, aber ich bin mir sicher, dass das Pack irgendwie in einen ¨"ich bin Reif für die Entsorgung modus" gegangen ist. Die Zellen sind aber gut, da habe ich keine Bedenken,
Habe mir einen Bafang BBS02 bestellt, und verkaufe alles was ich noch intaktes an BionX zeug habe.

Ein Geheimnis habe ich aber noch herausgefunden, habe es aber nicht mehr 100% verifiziert (Motivation ist langsam auf dem absoluten Nullpunkt):
DCDC Lichtausgang liegt ja auf der "Abschirmung" des Steckers. Bei meiner Eigenbau Akkuschine gibt es zwischen Stecker und Rahmen keine Isolation. Bei der original-Akkuschine anscheinend schon.

Den Rest könnt ihr euch selber ausdenken, mein DCDC Ausgang ist nun natürlich defekt.
 

Offline crashy

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Re: Geheimnisse des 48V Akkus?
« Antwort #14 am: 19. Dezember 2014, 10:33 »
Würde es bei dem Sonderfall (werkzeugakkus unbekanntes Datenblatt) nicht Sinn machen, den Akku extern über ein Modellbauladegerät o.ä. zu laden?

Ich finde das kann man Bionx jetzt irgendwie nicht anlasten.

Dem BMS müsste ja zumindest die Nennkapazität der Zellen mitgeteilt werden.

Anhand dessen werden dann sicherlich die Ladekurven berechnet und dann entsprechend aus Sicherheitsgründen bei Abweichung beendet.
 

 

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