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Autor Thema: nur ein Akkuproblem.....oder größerer Schaden???  (Gelesen 2256 mal)

Offline Jürgen

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nur ein Akkuproblem.....oder größerer Schaden???
« am: 07. November 2013, 14:37 »
Hallo zusammen,

jetzt hat es mich bzw. meinen bisher einwandfreien 48 V Akku 8,8 Ah (mit Rahmenhalter) erwischt….mehr oder weniger aus heiterem Himmel.

SYSTEM LÄSST SICH NICHT MEHR EINSCHALTEN…….

Der Test an der Akku- LED mittels „Fingersensor“ ergebnislos…

Nichts geht mehr, Ladegerät angeklemmt, Kontrollleuchte an der Ladebuchse reagiert nicht….

Da es sich um ein gebraucht gekauftes KTM Rad handelt und ich ohnehin keinerlei Garantie oder Gewährleitung habe, wurde der Akku durch mich geöffnet, weil ich zunächst die 30 Ampere Hauptsicherung  im Verdacht hatte.

Die Sicherung ist OK…

Auf der Platine ist „erkennbar“ für mich  nichts verschmort o.ä….das bedeutet aber wohl nix…

Mit dem Voltmeter habe ich an den dicken Hauptkabeln von Akkupack (rot und schwarz ) die zur Platine gehen gemessen, Ergebnis 50, 4 V  (Akku war vorher nicht ganz voll)

Ziehe ich die Hauptsicherung des Akku aus dem Halter und stecke die Sicherung wieder ein sehe ich sichtbar Funken beim Kontakt der Flach-Sicherung mit dem Halter….(werden da irgendwelche Teile jedes Mal aktiviert bzw. Kondensatoren geladen etc. ?)

Messe ich mit dem Voltmeter am SUB-D Stecker des Akkus die beiden dicken Kabel (rot und schwarz) geht die Anzeige langsam in Einzelschritten von 0,1 Volt hoch bis knapp 20 V und bleibt dann so…

Nun ist guter Rat teuer…und vermutlich auch die Reparatur….

Hat jemand von den hiesigen Technikfreaks eine Vorstellung über eine Lösung die zunächst nicht sofort auf einen neuen Akku ausläuft….

Ich hoffe nicht, das andere Komponenten betroffen sind, da kann ich ohne Saft auf dem System nichts testen….

Danke für jeglichen Rat vorab…..trotz Winterhalbjahr eine ärgerliche Situation.

Bin im Raum Köln beheimatet, wüsste ggf. jemand einen kompetenten Händler in der Region? Bin auch bereit etliche Kilometer zu fahren wenn es ein bekannt guter Service ist   …denn bisher habe ich noch keinen Service gebraucht….

Ich habe auch schon überlegt vor allen anderen Versuchen zunächst einen anderen Akku zu testen....habe nur leider keine Kenntnis wo ich den zum Testen besorgen kann....
« Letzte Änderung: 07. November 2013, 14:39 von Jürgen »
MfG Jürgen
 

Offline Jürgen

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Re: nur ein Akkuproblem.....oder größerer Schaden???
« Antwort #1 am: 09. November 2013, 23:06 »
Moin,

keiner eine Idee bzw. hatte bisher niemand ein ähnlich gelagertes Problem....?

Ich hoffe, das die Problemschilderung verständlich genug ist...

Das irritiert mich ein wenig.... :(

Auch niemand einen Rat zu einem kompetenten Händler mit "Bionx- Kenntnissen" (nicht  nur im Verkauf.......) auch im "erweiterten" Großaum Köln ......
MfG Jürgen
 

Offline elsi

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Re: nur ein Akkuproblem.....oder größerer Schaden???
« Antwort #2 am: 10. November 2013, 11:02 »
Hallo Jürgen,

ich hatte wie viele andere auch ein ähnliches Problem mit dem Akku.
Die Symptome sind von Fall zu Fall etwas unterschiedlich.
Gemeinsam ist aber allen das es sich um ein Problem der Akkuelektronik handelt und die gibt es nicht einzeln.
Reparieren ist auch keine Option, einfach zu komplex und keine Doku verfügbar.

Leider keine guten Nachrichten, trotzdem

Stay tuned

Elsi
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Offline Jürgen

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Re: nur ein Akkuproblem.....oder größerer Schaden???
« Antwort #3 am: 10. November 2013, 14:06 »
@elsi,

danke für die Antwort.....ich habe das schon fast befürchtet denn man liest immer wieder, das es bei Bionx keine Reparaturteile z.B. die Platine etc. einzeln gibt...

Irgendwo werde ich hoffentlich jemanden finden, der zumindestens mal seinen AKKU anklemmt damit ich sehen kann ob der Rest des Antriebes funktioniert....so stehe ich aktuell echt auf dem Schlauch denn testen kann ich absolut gar nichts.... >:(..und das nervt gewaltig.

Kann mir jemand von den Bionx Freaks zumindestens sagen, ob ich die Grundfunktionen des Antriebes in der 48 Volt  Version z.B. auch mit einem Akku der 37 Volt  Version testen kann? Sind die Akku Anschlüsse bei den Rahmenakkus in beiden Versionen identisch und würde das ggf. problemlos funktionieren???

Dann wäre die Wahrscheinlichkeit einen Akku zum Testen zu finden vermutlich höher....

Kann mir jemand verbindlich sagen, ob ich mein 48 V System auch grundsätzlich mit einem 37 V Akku ( dann natürlich nicht mit eingeschränkter Leistung )   betreiben kann....die Schienen scheinen bei den "großen" Akkus identisch zu sein???

Ich wäre dann auch bei der Suche nach einem "neuen" Akku vermutlich eher erfolgreich. Mit den Leistungseinbussen könnte ich für den Anfang leben......wenn es denn technisch denn so funzt....
« Letzte Änderung: 10. November 2013, 14:42 von Jürgen »
MfG Jürgen
 

Offline elsi

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Re: nur ein Akkuproblem.....oder größerer Schaden???
« Antwort #4 am: 10. November 2013, 16:25 »
Ja, kleiner Trost: Anschlüsse und Schienen passen untereinander.
Ich hatte ein 37V System mit 48V Akku laufen, umgekehrt geht das auch weil bei beiden Systemen die 5V für das Display und die 12V für den Motor im Akku erzeugt werden. D.h.: Ausserhalb des Akkus sehen nur die FETs und der Kupferlackdraht die 48V bzw. 37V.
Das muss also auch andersrum funktionieren..
Viel Glück...
Conway Q-EMR 500 (Badass Box typ3.2)
 

Offline Jürgen

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Re: nur ein Akkuproblem.....oder größerer Schaden???
« Antwort #5 am: 10. November 2013, 16:32 »
Hallo elsi,

das ist ja schon mal grundsätzlich nicht schlecht.....und lässt mir mehr Spielraum bei der Test- bzw. Ersatzbeschaffung zu....

Danke für den Trost....

Mit dem Bionx System bin ich grundsätzlich immer noch zufrieden....nervig ist nur, das auch die gängigen "Akkureparaturbetriebe" bei der Bionx 48 V Version mit der integrierten Ladeelektronik offensichtlich ihre Grenzen erreicht haben....???
MfG Jürgen
 

Offline Jürgen

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Re: nur ein Akkuproblem.....oder größerer Schaden???
« Antwort #6 am: 11. November 2013, 16:10 »
Sodele,

es ist definitv der Akku bzw. die Elektronik im Akku.

Ich hatte heute Gelegenheit zum Test mit einem anderen 48 V Akku, das komplette System funzt....

Auch heute wieder mehrfach bei diversen Händlernachfragen die Bestätigung für die Tatsache bekommen, das die Elektronik bzw. die Platine nicht einzeln erhältlich ist.

BIONx tauscht nur komplett....

MfG Jürgen
 

Offline Cephalotus

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Re: nur ein Akkuproblem.....oder größerer Schaden???
« Antwort #7 am: 11. November 2013, 20:47 »
Meines Wissens funktioniert der 36V 250HT Motor auch mit dem 48V Akku. Diese Kompatibilität ist aber eher die Ausnahme und nicht die Regel.

Die PT250 Motoren (die mit 24V) funktionieren nicht mit den 48V Akkus und das 48V System mit dem SL250HT Motor funktioniert auch nicht mit den 36V Akkus.

Ich würde mal bei BionX anfragen, was die Reperatur kostet. Gerade die erste generation von 48V Akkus aus dem jahr 2011 fällt scheinbar reihum aus, ich fürchte, die haben da nen Serienfehler eingebaut. Möglicherweise ist BionX hier sogar kulant.

Melde Dich, was am Ende dabei raus kam.

mfg
« Letzte Änderung: 11. November 2013, 20:49 von Cephalotus »
 

Offline elsi

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Re: nur ein Akkuproblem.....oder größerer Schaden???
« Antwort #8 am: 12. November 2013, 07:23 »
Zitat
Die PT250 Motoren (die mit 24V) funktionieren nicht mit den 48V Akkus und das 48V System mit dem SL250HT Motor funktioniert auch nicht mit den 36V Akkus.

Ja, klar. CAN-Bus brauchts schon.
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Offline Cephalotus

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Re: nur ein Akkuproblem.....oder größerer Schaden???
« Antwort #9 am: 12. November 2013, 14:13 »
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Ja, klar. CAN-Bus brauchts schon.

CAN Bus ist sowieso Voraussetzung. Aber es gibt/gab die PL250 Motoren ja auch mit CAN Bus und 24V Akku (6s und 7s). Diese Motoren kann man wohl eine Weile mit 36V betreiben, irgendwann brennt aber der Controller durch. Mit 48V erscheint mir die Funktionsweise dann noch unwahrscheinlicher.

Meines Wissens ist der 250HT Motor (ohne SL vorne), teilweise auch als G1 Motor bezeichnet, der einzige, der sowohl 36V als auch 48V Akkus verträgt, der SL250HT Motor funktioniert angeblich nur mit den 48V Akkus.

Sollte ich hier irgendwo falsch liegen bitte ich um Korrektur.

mfg
 

Offline Jürgen

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Re: nur ein Akkuproblem.....oder größerer Schaden???
« Antwort #10 am: 12. November 2013, 18:31 »
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Ich würde mal bei BionX anfragen, was die Reperatur kostet. Gerade die erste generation von 48V Akkus aus dem jahr 2011 fällt scheinbar reihum aus, ich fürchte, die haben da nen Serienfehler eingebaut. Möglicherweise ist BionX hier sogar kulant.

Melde Dich, was am Ende dabei raus kam.

mfg

Moin,

kurz und schmerzlos....hier die BIONX-Antwort :

Hallo Herr XXXXXXX,

leider ist es uns, den Händlern und auch den Endkunden nach Vorgabe unserer Zentrale in Kanada nicht gestattet Akkus aus 48-V-Systemen zu öffnen oder zu reparieren.
Das Öffnen eines unserer Akkus hat zur Folge, dass die Gewährleistung sofort erlischt (dies ist auch auf dem Siegel auf dem Akku so vermerkt).

Somit können wir uns nur dem Angebot der von Ihnen befragten KTM-Händler anschließen. Ein Neukauf eines solchen Akkus ist in diesem Falle unumgänglich.

Entschuldigen Sie bitte, dass wir Ihnen keine bessere Mitteilung machen können.

Mit freundlichen Grüßen / Best regards


Mir fehlen die Worte.... :( :o :o :o...da kann einem der Spass am Rad bzw. am Antrieb gewaltig vergehen... :'(

Die Akkus der 48 V - Version werden also in keinem Fall repariert....

 
MfG Jürgen
 

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Re: nur ein Akkuproblem.....oder größerer Schaden???
« Antwort #11 am: 15. November 2013, 07:49 »
Moin Jürgen,

mir sind - als ich noch ein BionX hatte auch 2 Akkus defekt geworden.
Die Akkus wurden jedesmal eingeschickt und gegen neue getauscht - hat zwar gedauert, aber wenigstens etwas.

Von den Händlern (auch im Urlaub) habe ich immer gratis Leihakkus bekommen!

LG
Antrieb: Bosch Drive Unit Cruise 2013
Akku: PowerPack 400
Bediencomputer: Intuvia
 

 

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