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Autor Thema: Bosch Tunig-- die verschiedenen funktionierenden Methoden  (Gelesen 13117 mal)

Offline e-mil

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Re: Bosch Tunig-- die verschiedenen funktionierenden Methoden
« Antwort #15 am: 24. Oktober 2012, 11:40 »
Der Preis ist aber nicht ganz ohne wenn es stimmt wie hier genannt  :o
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Offline boah

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Re: Bosch Tunig-- die verschiedenen funktionierenden Methoden
« Antwort #16 am: 24. Oktober 2012, 21:26 »
Ja der Preis ist nicht ohne .... aber es steht ja jedem frei sich selbst was zu basteln.

Aber nun mal zu der Funktionsweise von dem SX2 Dongel.

Der SX2 wird nicht in eine aufgetrennte Sensorleitung eingeschleift sondern parallel zu dem Geschwindigkeitssensor geschaltet. Das passier mit dem Kit von Josef einfach mit aufquetschen von sogenanten Stromdieben (bei Autoradios kennt man das .. isrt meist blau und wird einfach auf ein Kabel geklemmt) nur in viel kleiner.

Spannend ist allerdings die Funktionsweise von dem Dongel....

Der Boschmotor wertet wohl nur 1 Schaltflanke aus (wusste ich bis dato auch noch nicht) das bedeutet wenn sich das Rad in der Sekunde 3 mal dreht gibts eben 3 schaltvorgänge von Reedsensor.... der Sensor schaltet ein und nach z.b. 10msec wieder aus.
Das ganze ist leider wie bei nicht entprellten Schaltvorgängen dann mit den entsprechenden Oberwellen versehen.

Der Ansatz vom SX2 ist einfach der das das Signal bis zu ca. 20km/h einfach weitergegeben wird ... darüber hinaus halbiert der SX2 das Signal  d.h. 22km/h sind dann für den Motor nur noch 11km/h.

Soweit so einfach .... aber wie ???

Also wenn der Dongel umschaltet und er parallel zum Sensor sitzt kann er ja nicht das Signal von der Frequenz halbieren.... aber er kann eben aus ______-______ einfach ----------_---------- machen.
Der Motor wertet nur ein Schaltflanke aus .... also ist es egal ob 000010000 oder 111101111.

Bingo und schon kann man die Frequenz halbieren.

Das ist die Theoretische Funktionsweise ... so habe ich es mir zumindest gedacht  :)

Josef hat es mir nicht genau verraten... aber auch nicht demetiert... und anders kann es eigentlich nicht gehen.

Leute .... der Wettbewerb ist eröffnet .... bastelt was ihr könnt  :)

Aber eins noch .... Josef hat mir erzählt das sein größstes Problem die Störsignale von Reedsensor waren .... er hat wohl einigen Aufwand betreiben müssen damit er ein sauberes Sinal bekommt welches dann seine (überigens voll analoge Schaltung) auswerten konnte um dan den Umschaltvorgang sicher zu gewärleisten....
Und das noch mit einem stromverbrauch der nur von dem Sensorsignal gespeist wird.

Einfach mit eine Kondensator entprellen klappt wohl nicht da dann sehr häufig die Kontakte am Reed zusammenschweissen (dann is er hin).

So das war jetzt im Schnelldurchlauf die Funktionsweise ....

Für die nicht Bastler und Elektroniker möchte ich einfach kurz sagen das die Schaltung sehr sehr klein auf einer doppelseitig bestückten Platine mit noch viel kleineren SMD Bauteilen aufgebaut ist welche unter einem Stereomikroskop gelötet werden...
Das erklärt auch den Preis ... mal davon abgesehen das der Entwickelr/Erbauer durchaus auch noch was daran verdienen will.

Wenn sowas in 100000er Stückzahlen gebaut wird kostet sowas wirklich fast nix.... aber bei den Stückzahlen sieht das einfach ganz anders aus.

Ansonsten könnt ihr das Ding von mir bekommen mit oder ohne Einbau... aber ich werde mich an die Preisvorgaben von dem Entwwickler halten... allerdings denke ich das man für die hier in der Community aktiven Leute (die die auch was entwickeln und es auch freigeben) bestimmt was machen kann.

Was auch wirklch sehr schön ist, man kann sein Rad wahrscheinlich völlig legal fahren wenn der Dongel nicht steckt .... und dan z.b. im Bikepark den Dongel montieren und los gehts ...

« Letzte Änderung: 25. Oktober 2012, 20:23 von boah »
 

Offline elsi

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Re: Bosch Tunig-- die verschiedenen funktionierenden Methoden
« Antwort #17 am: 25. Oktober 2012, 09:58 »
Idee ist gut, allerdings bei einem SW Update sehr einfach auszuhebeln. Ich schätze mal die Schaltung macht über 20 km/h folgendes:

Eingang: __________________-_________________-______________________-____________________
Ausgang:__________________-----------------------------______________________---------------------------------

Zitat
unter einem Steromikroskop gelötet

Ja ja, die Altersfehlsichtigkeit  ;)
Conway Q-EMR 500 (Badass Box typ3.2)
 

Offline boah

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Re: Bosch Tunig-- die verschiedenen funktionierenden Methoden
« Antwort #18 am: 25. Oktober 2012, 20:00 »
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Zitat
unter einem Steromikroskop gelötet

Ja ja, die Altersfehlsichtigkeit  ;)

Jo ... ich brauch wirklich ein besser Brille ... bei den Monitorauflösungen 2560x1440 Pixel aufwärts kann man noch nicht mal mehr lesen was man so schreibt  :o

Das mit der Möglichkeit einer Softwareänderung ist natürlich gegeben .... daher immer die jetzige Softwarevariante sichern ... die kann man zurürückspielen .... Voraussetzung ist natürlich das man sie hat  ;)
 

Offline bert21

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Re: Bosch Tunig-- die verschiedenen funktionierenden Methoden
« Antwort #19 am: 28. Oktober 2012, 09:55 »
hallo

hier können sie einen kleinen test bericht lezen.
Mit diesem SDX2 Dongle ändert man ein normales elektrisches Fahrrad (E-Bike) in ein Speed-Pedelec (S-Pedelec)

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m.v.g bert
 

Offline e-mil

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Re: Bosch Tunig-- die verschiedenen funktionierenden Methoden
« Antwort #20 am: 04. November 2012, 14:01 »
ich hab mir auch schon so meine laien-gedanken dazu gemacht...
er nutzt die spannung und muss ab 20kmh ein signal "überlagern" oder sowas ähnliches, ist aber nur zu stemmen wer ahnung und den bastelkram für das smd-zeugs hat
ich bin mit meiner zuschaltbaren magnetlösung äusserst zufrieden, kleine neodymmagneten mit pattex und dann nochmal mit heißkleber in die ausgefrästen innenstreben vom kettenblatt sauber verklebt so das man schon genau hinsehen muss
sind auch nur mit zange wieder zu lösen und auf der gegenseite einen kleinen readsensor in die vorhandene aussparung des inneren kettenschutzes ebenso angebracht
den umschalter am lenker schön wasserdicht unten im motor mit angeschlossen so ist auch alles ohne spuren zu hinterlassen rückbaubar

... regelt auch bei 45kmh nicht ab und der reine materialwert im einstelligen bereich...die abfälligen blicke und naserümpfen aller "normalen" rad und rennradfahrer in meiner gegend gibt es gratis  ;D


 

Offline solarteufel

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Re: Bosch Tunig-- die verschiedenen funktionierenden Methoden
« Antwort #21 am: 07. November 2012, 14:14 »
Hallo,

ich fahre seit ca.7Monaten ein 2012 Haibike fs rx und hatte von Anfang an daran gedacht die Geschwindigkeitsbegrenzung zu umgehen. Da bei dem Haibike kein Platz für den 2. Reedsensor ist habe ich bis gestern auch noch nichts gemacht.
Nun hatte ich die Erfahrungen mit dem Dongle gelesen und war echt begeistert...also Kontakt aufgenommen zu Josef und mit Ihm ein echt nettes und informatives Gespräch geführt.
Den Dongle habe ich dann direkt bestellt und habe ihn gestern eingebaut. War wirklich einfach (wenn man das Kettenblatt ab hat) , dann alles wieder zusammen gebaut und eine kurze Probefahrt im Regen unternommen....was soll ich sagen, es ist einfach nur genial! Bei mir läuft das Rad bis 24km/h ganz normal und springt dann auf 12,1 km/h um. Ich habe kein Rucken vom Motor vernommen , der Vortrieb geht einfach nur weiter....konnte mühelos die 40km/h knacken.
Werde es aber noch ausführlich testen und berichten.
Was mir an der Sache so gut gefällt ist das der Dongle keine zusätzliche Stomversorgung braucht und das das Material in den langsamen Geschwindigkeiten und am Berg nicht stärker belastet wird, dann bei höheren Geschwindigkeiten aber sich einfach die Grenze verschiebt.
Für mich ist das bis her eine wirklich sehr gute Lösung, auch wenn der Preis nicht niederig ist, aber was nichts kostet ist auch nichts.... :D

Gruß
Holger

« Letzte Änderung: 07. November 2012, 21:52 von solarteufel »
 

Offline sdenne

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Re: Bosch Tunig-- die verschiedenen funktionierenden Methoden
« Antwort #22 am: 08. November 2012, 14:19 »
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Zitat
Das mit der Möglichkeit einer Softwareänderung ist natürlich gegeben .... daher immer die jetzige Softwarevariante sichern ... die kann man zurürückspielen .... Voraussetzung ist natürlich das man sie hat  ;)

Hallo,

war kürzlich auf einem Bosch-Händlerlehrgang und dort wurde gesagt, dass nie eine ältere Version auf ein System aufgespielt werden kann?!

Gruß sdenne
« Letzte Änderung: 08. November 2012, 14:25 von sdenne »
 

Offline boah

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Re: Bosch Tunig-- die verschiedenen funktionierenden Methoden
« Antwort #23 am: 09. November 2012, 21:10 »
Aus Ermagelung einer älteren Software für mein Rad und da es dafür im Moment auch noch keine neue gibt konnte ich es noch nicht testen.

Allerdings kann man den Dongel auch so bauen das er das Signal vom Sensor einfach ab der gewünschten Geschwindikeit quasi ersetzt.
Dann icht der Einbauaufwand ein bischen mehr.

Allerdings funktioniert er an den 2013er Modellen von Bosch auch, so muss man sich da wohl nicht soviel Gedanken drum machen.

Cu
Kalli
 

Offline lazy77

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Re: Bosch Tunig-- die verschiedenen funktionierenden Methoden
« Antwort #24 am: 11. November 2012, 14:38 »
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Der sollte in der Sammlung auch nicht fehlen  8)

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Das ist ja top! Sehe ich richtig, keinerlei Oeffnen des Motors, kein Umbau des Sensors?
Erst wird lediglich ein kleines 3cm Platstikraedchen mit Magnet montiert?? Dann sehr ich noch eine Art Riemen der die Radumdrehungen auf das kleine Plastikraedchen uebertraegt...
Hat jemand die Bauanleitung, das wuerde ich gerne testen. Vor allem wuerde mich interssieren ob man es so gestalten kann das man das Raedchen so gestalten kann, das es bei Bedarf schnell ab-bzw drangeklemmt wrrden kann.... Bitte das Verfahren detailliert beschreiben.. Merci!
 

Offline lazy77

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Re: Bosch Tunig-- die verschiedenen funktionierenden Methoden
« Antwort #25 am: 12. November 2012, 13:12 »
In Anlehnung an die einfache Low-Tech-Lösung...

Schätze so etwas dürfte doch relativ gut zu bauen sein...

Wer hat lust an der Idee "mitzuspinnen"? (Siehe Anhang)  ::)
 

Offline capk

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Re: Bosch Tunig-- die verschiedenen funktionierenden Methoden
« Antwort #26 am: 04. Dezember 2012, 21:15 »
Hallo,

ich bin die Version mit den 2 Magneten am Kettenblatt am ausprobieren und bin leider enttäuscht...
Bei einer schon recht geringen Trittfrequenz von ca.80-85 Umdrehungen/min erreiche ich die 25km/h Marke. Leider
habe ich mir da im Vorfeld kein Gedanken gemacht.

Ich möchte nur das dies jeder weiß der diesen Umbau in Erwägung zieht. Werde mir jetzt wohl den Dongle kaufen.

Gruß
Andreas
 

Offline boah

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Re: Bosch Tunig-- die verschiedenen funktionierenden Methoden
« Antwort #27 am: 04. Dezember 2012, 21:40 »
Da kann was nicht stimmen....

Wie hast Du das denn angestellt?
 

Offline capk

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Re: Bosch Tunig-- die verschiedenen funktionierenden Methoden
« Antwort #28 am: 05. Dezember 2012, 07:35 »
Hi,

ich habe 2 Magneten auf das Kettenblatt geklebt und in der Nähe einen neuen Reedkontakt verlegt. Da es ein Wechselkontakt ist habe ich den NC-Anschluss stillgelegt.
Der Abstand von den  recht starken Magneten zum Kontakt ist ziemlich groß, vielleicht liegt es ja daran... Die Tage bekomme ich neue Magnete, die ich dann auch an besseren Positionen auf dem Kettenblatt verkleben kann.
Den originalen Reedkontakt habe ich stillgelegt.

Gruß
Andreas
 

Offline D.T.Schneiderlein

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Re: Bosch Tunig-- die verschiedenen funktionierenden Methoden
« Antwort #29 am: 08. November 2013, 21:47 »
Hallo Kalli,

kannst Du kurz nochmal schreiben wo ich etwas über die Arduino-Methode finde. Ich suche seit Tagen im Netz aber werde nicht wirklich fündig. Das ließe sich doch bestimmt auch mit einem Arduino Nano verwirklichen...
 

 

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